SOS - Jemand hört dich!
Kurs 3 (3/4 Seiten) << | >>

Dieses Sprechen mit Gott nennt man Beten. "Beten" stammt von dem deutschen Wort "bitten" ab. Wenn wir Gott um etwas bitten, dann beten wir. Aber auch wenn wir ihm "Danke" sagen, ist das ein Gebet. Früher haben die Menschen im Stehen die Hände zum Himmel gehoben, wenn sie mit Gott sprachen. Oder sie sind auf ihre Knie gefallen. Manche haben auch nachts im Liegen mit Gott gesprochen, wenn sie nicht schlafen konnten. Später begann man die Hände zu falten.

Wichtig ist aber nicht, ob du stehst, sitzt oder kniest. Wichtig ist, dass du mit Gott sprichst! Das ist wie bei einer Brotdose: Nicht die Dose ist wichtig, sondern das Brot. Die Dose soll nur helfen, das Brot zu bewahren. So ist das auch beim Gebet. Die Haltung beim Beten soll dir helfen, mit deinen Gedanken nicht abzuirren, sondern ganz für Gott da zu sein.

Noch etwas: Wenn du mit deinem Freund redest, sagst du ja auch keine auswendig gelernten Gedichte auf, oder? Und du wiederholst nicht ständig, was du ihm gestern und vorgestern und letzte Woche schon gesagt hast. Manche Christen sprechen aber so mit Gott. Sie wiederholen immer wieder die gleiche Worte und Sätze. Doch weil Gott unser Freund ist, möchte er, dass wir ganz normal mit ihm reden.



Also, versuch es einmal: Höre auf das, was Gott dir durch sein Buch - die Bibel - sagen will. Und sprich mit ihm über alles, was dich bewegt und dir wichtig ist. Mit einem Freund muss man doch einfach sprechen!