Nie wieder frieren!
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"Eben aus diesem Grund trage ich mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander - wie eine Zwiebel. Dadurch habe ich viele Luftpolster um meinen Körper. Das wärmt besser als eine dicke Jacke, wie du sie trägst. Und wenn mir zu warm wird, ziehe ich einfach ein oder zwei Teile aus."



"Ich trage doch auch mehrere Kleidungsstücke übereinander!", protestierte Carsten nun. "Weil es so kalt ist, habe ich nämlich die Sportsachen anbehalten." "Genau das ist ein Fehler", erwiderte ihm Michael. "Die nass geschwitzten Sportsachen lassen dich schneller frieren. Sie bewirken also genau das Gegenteil."

"Warum?" "Weil nasse Kleidung nicht mehr die Körperwärme isoliert. Und weil die Feuchtigkeit in der Kleidung verdunstet. Dabei entzieht sie deinem Körper Wärme. Man nennt das Verdunstungskälte. Du weißt doch, Carsten, wenn du im Sommer aus dem Schwimmbecken kommst, ist dir auch kalt, weil das Wasser auf deiner Haut verdunstet und so dem Körper Wärme wegnimmt."

"Besonders dann, wenn es windig ist. - Hallo, ihr beiden!" Susi war zu ihnen getreten, ohne dass sie es bemerkt hatten. "Hallo Susi", antworteten die beiden Jungen wie aus einem Mund. "Ich höre, ihr sprecht über Kälte und was man dagegen tun kann", fuhr das Mädchen fort. Die Jungen nickten.

"Ich achte immer darauf, dass ich nicht im Wind stehe, wenn es kalt ist. Starker Wind kühlt uns nämlich schnell aus. Deshalb stelle ich mich lieber hinter eine Hausecke oder einen Baum. Wenn es so kalt ist wie heute und es ist auch noch stürmisch, dann haben wir das Gefühl, als wären es mehrere Grad unter null."

"Stimmt!", nickte Carsten. "Und wenn es dann auch noch regnet oder neblig ist, friere ich noch schneller. Wind und Feuchtigkeit sind also schlimmer als die Kälte allein."

"He, warum kommst du nicht mit uns zu den Pfadfindern?", rief Susi. "Da lernst du noch mehr darüber."

"Muss ich mir noch überlegen", murmelte Carsten, "wäre aber nicht schlecht." "Übrigens", warf Michael ein, "wenn es kalt ist, ziehe ich mich gleich warm an. Ich warte also nicht, bis mein Körper ausgekühlt ist und ich friere. Dann hilft mir eine dicke Jacke nämlich auch nicht viel. Außerdem bewege ich mich, wenn mir kalt ist."