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Keine Angst! - Jesus kannst du vertrauen
Kurs 7 (1/4 Seiten) << | >> "Schaut euch mal diesen Müll an!", rief Susi entsetzt. Sie waren mit ihrer Pfadfindergruppe an einen kleinen See gewandert. Dort wollten sie baden, spielen und herumtollen. Doch überall lagen am Ufer leere Getränkedosen, Plastikbeutel, Essensreste, Flaschen, Zeitungspapier und anderer Unrat.
"Warum machen die Leute so etwas?" Susi schüttelte ihren Kopf. "Warum lassen sie ihren Abfall hier liegen? Wollen sie sich auf einer Müllkippe sonnen?" "Du hast Recht, Susi!", stimmte Michael zu. "Es macht doch wirklich keine Arbeit, den Abfall in einen Plastikbeutel zu stecken und in die Mülltonne zu werfen." Klaus, ihr Gruppenleiter, nickte: "Da reden alle vom Umweltschutz, und dann benehmen sie sich so, als wäre es ihnen egal, wie die Welt aussieht." "Bei diesem Dreck hat man gar keine Lust mehr, hier baden zu gehen", seufzte Susi. "Was haltet ihr davon, wenn wir das Ufer gründlich aufräumen und den Müll in Plastiksäcke stecken, ehe wir baden?", fragte Klaus sie. "Ich habe Müllbeutel dabei. Es dauert sicher nicht länger als zwanzig Minuten, wenn alle mit anpacken." Anfangs waren die Pfadfinder nicht begeistert, aber dann machten sie doch mit. Vier Kinder erhielten von Klaus Gummihandschuhe, die er in seiner Sanitätstasche hatte. Michael und einige Jungen spitzten mit ihrem Taschenmesser Stöcke an und spießten mit ihnen den Abfall auf. - Tatsächlich waren sie nach einer Viertelstunde fertig und betrachteten stolz das saubere Ufer. "So, jetzt geht es ins Wasser!", rief Klaus. Fünf Minuten später plantschten alle begeistert im See. Nachdem sie sich ausgetobt hatten, rief Klaus sie zusammen. "Viele Menschen können zwar schwimmen, aber fühlen sich nicht wirklich sicher. Ihr könnt das daran sehen, dass sie ein wenig steif und verkrampft schwimmen. Ein Grund dafür ist, dass sie keinen Grund sehen."
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