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Keine Angst! - Jesus kannst du vertrauen
Kurs 7 (2/4 Seiten) << | >> "Da könnte ja ein Ungeheuer oder Monster lauern", grinste Michael. "Natürlich wissen die Menschen, dass das Unsinn ist. Aber irgendwie glauben sie es doch." Klaus machte eine kurze Pause. "So ist es auch im Leben: Wenn wir nicht wissen, was die Zukunft bringt, bekommen wir manchmal auch Angst. Wie beim Schwimmen denken wir dann: ,Es könnte etwas Schlimmes passieren.' Und schon bekommen wir Angst. - Denkt immer daran: Gott kennt unsere Zukunft. Egal was passiert, er liebt uns und steht uns bei. Vertrauen ist wichtig, damit wir nicht von Angst und Sorgen beherrscht werden."
"Manche Leute machen doch lieber die Augen zu, wenn sie an den nächsten Tag denken", warf Michael ein. "Richtig! Aber das verstärkt nur Angst und Sorgen. Es ist wie beim Schwimmen. Wenn ich unter Wasser die Augen nicht aufmache und sehe, was um mich herum geschieht, werde ich unsicher. Ihr solltet also mit offenen Augen schwimmen und tauchen können." "Aber das Wasser brennt doch in den Augen!", wandte Susi ein. "Man gewöhnt sich sehr schnell daran. Wenn im Schwimmbad das Wasser stark gechlort worden ist, solltet ihr natürlich besser eine Schwimmbrille tragen. Wer nicht mit offenen Augen schwimmen kann, wird niemals ein sicherer Schwimmer! - Und so ist das auch im ganzen Leben. Jesus hat uns versprochen, dass er uns die Augen öffnen will, damit wir sehen, was wirklich los ist auf der Welt. Er will uns zeigen, dass er immer da ist und uns hilft. Deshalb brauchen wir uns keine Sorgen zu machen."
"Wie der Diener des Elisa, der auf der Stadtmauer stand und viele Soldaten sah. Sie hatten die Stadt umzingelt, um seinen Herrn zu fangen", fiel Michael ihm ins Wort. "Doch dann hat Gott ihm die Augen geöffnet, und er sah viele Engel, die Elisa beschützten." (Du findest diese Geschichte in der Bibel in 2. Könige 6, Vers 8-23.) "Ja, so ähnlich", stimmte ihm Klaus zu. "Viele Menschen sind blind dafür, was Gott alles tut, wie oft er unser Leben bewahrt oder schlimme Katastrophen verhindert. Sie sehen auch nicht, wie schön Gott die Welt gemacht hat und wie wunderbar die Natur ist, die sie vergiften und zerstören." |